Der AnfangGestartet neben Job und Studium
Meine erste Agentur habe ich neben einer Vollzeitstelle und neben dem Studium gegründet. In der Uni habe ich für die Arbeit vorgearbeitet, auf der Arbeit für mein Business. Meine Wochenenden und meinen Urlaub habe ich komplett in die Agentur gesteckt.
So kamen die ersten zwei, drei, vier Kunden. Irgendwann habe ich damit genauso viel verdient wie in meinem Job. Das war der Moment, in dem ich mutig war: Ich habe den Job und die Uni gekündigt und mich nur noch auf meine Selbstständigkeit konzentriert.
Der RückschlagÜber Nacht alle Kunden verloren
Schnell war klar: Wenn ich wachsen und Mitarbeiter einstellen will, brauche ich mehr Geld. Also habe ich bei meinen Kunden die Preise erhöht und von einem Tag auf den anderen alle Kunden verloren.
Ich wusste erst mal überhaupt nicht, was ich machen soll, und hatte ehrlich gesagt Panik. Gleichzeitig hatte ich keine Ausreden mehr. Ich habe alles reingesteckt, die Agentur neu aufgebaut, und irgendwann lief es so gut, dass ich viel reisen und mir Freiheiten erlauben konnte.
Ein EinschnittWas wirklich zählt
Dann kam der Anruf von meinem Bruder, dass unser Vater gestorben ist. Danach habe ich vieles in meinem Leben hinterfragt. Seitdem ist mir eins besonders wichtig: Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ich liebe.

Die EntscheidungWarum nur Foto- und Videografen
In meiner Agentur hatte ich auch Foto- und Videografen als Kunden, und mit ihnen war es anders. Ich hatte das Gefühl: Die brennen für das, was sie tun. Sie lieben ihre Arbeit wirklich. Gleichzeitig waren sie im Schnitt nicht besonders stark in Marketing und Verkauf, und genau da konnte ich helfen.
Das war der Moment, in dem ich Osterhaus Consulting gegründet habe, mit einem klaren Fokus: nur noch Foto- und Videografen.
HeuteErfolg, ohne alles zu opfern
Mit dem Erfolg kam auch eine Phase, in der ich mich einsam gefühlt habe. Ich dachte, ich muss alles opfern, um noch mehr zu wachsen. Heute definiere ich Erfolg komplett anders: Man kann erfolgreich sein, einen sportlichen Lebensstil haben und Zeit für Freunde und Familie. Diese Dinge lassen sich parallel aufbauen.
Heute habe ich ein großartiges Team und Kunden, mit denen mir die Arbeit extrem viel Spaß macht. Dadurch habe ich viel mehr Zeit, unsere Coaching-Programme immer weiter zu verbessern.
Unsere VisionWofür wir arbeiten
Unsere Kunden sollen die besten Trainings bekommen. Unser Team soll einen Raum haben, in dem sich jeder frei entwickeln kann. Und wir wollen etwas zurückgeben an Menschen, die diese Möglichkeiten nicht haben. Deshalb haben wir zum Beispiel eine Schule in Nepal gebaut.
Im VideoWer ist Jascha Osterhaus wirklich?
Menschen, die mir nahestehen, erzählen, wie sie mich erleben. Und ich erzähle meine Geschichte noch einmal selbst.
